Auf dieser Seite sind Neuigkeiten ab Oktober 2021 zu finden

 

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Die Bückeburger Niederung darf nicht für 17 Minuten Fahrzeit sterben! Stoppt endlich den Geschwindigkeits-Irrsinn der Deutschen Bahn! Keine ICE-Neubaustrecke durch Schaumburg und Porta Westfalica!


Halbjahresrückblick 2021: Unser Ziel bleibt der trassennahe Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Minden-Haste! Eine zwangsläufig mit immensen Natur- und Landschaftszerstörungen einhergehende ICE-Neubaustrecke durch die Porta und das Schaumburger Land kann niemals die bessere Alternative sein.

Unser Halbjahresrückblick auf die zweite Hälfte des zu Ende gehenden Jahres 2021:

In der zweiten Jahreshälfte haben wir mit Vertretern unserer Bürgerinitiative an verschiedenen Infoveranstaltungen von Parteien teilgenommen, unter anderem an einer Veranstaltung der FDP in Rodenberg, einem Bürgerdialog der SPD in Vlotho und einem Expertenrat der Grünen. Wir haben mit den Umweltorganisationen aus dem Bereich von Bielefeld bis Hannover diskutiert. Im Rathaus in Bückeburg gab es eine Vorstellung der Überlegungen des Planungsbüros Bahnzentrum aus Bielefeld. Mehrere Stammtische konnten durchgeführt werden.

Auf allen Veranstaltungen wurde immer wieder deutlich:

Niemand in der Region will eine Zerstörung der Landschaft durch eine Neubaustrecke für eine nur geringe Zeitersparnis bei Fahrten mit Hochgeschwindigkeitszügen!

Im Rahmen des von der DB Netz AG geleiteten Planungsdialogs zum Bahnprojekt Hannover-Bielefeld fand Anfang Oktober dann der 3. Vertiefungsworkshop zum Thema Raumwiderstände, Raumordnung und Umwelt statt. Hier ging es um die Klassifizierung der verschiedenen Raumwiderstandskriterien im Suchraum einer eventuellen Neubaustrecke.

In der 3. Plenumssitzung Anfang November kam dann mit der Vorstellung der Grobkorridore, in denen nun vertieft nach möglichen Neubautrassenvarianten gesucht werden soll, die sprichwörtliche Katze aus dem Sack. Alle zuvor mühevoll erarbeiteten Raumwiderstände spielten auf einmal überhaupt keine Rolle mehr! Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete schien es gar nicht mehr zu geben. Die Missbilligung dieser Vorgehensweise drückt sich in der Stellungnahme der Umweltverbände von Anfang November aus. Tenor dort ist: wenn man Fragen der Umwelt ernst nimmt, kann es nur einen Ausbau der Bestandsstrecke geben.

Wesentliches Argument in allen Treffen von Seiten der DB Netz AG ist nach wie vor: „Wir haben einen Planungsauftrag und der lautet: Baut eine Strecke von Hannover nach Bielefeld mit einer Fahrzeit von maximal 31 Minuten und einer maximalen Geschwindigkeit von 300 km/h.“

Diese Zielvorgaben haben wir in mehreren Schreiben an Bundestagsabgeordnete der neuen Regierungsparteien moniert und unsere Forderung „Ausbau statt Neubau“ in den Mittelpunkt gerückt. Das haben wir auch mit dem Aufstellen zahlreicher roter Kreuze und Transparenten in der gesamten Region deutlich gemacht. Leider wurden unsere textlichen Stellungnahmen von einem Teil der hiesigen Medien nur bedingt aufgegriffen. Wir werden uns davon nicht beirren lassen und unsere Ziele weiterhin vor allem über unsere Homepage und die soziale Medien kommunizieren.

Die DB rühmt sich auch immer mit ihrer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Dass dieses aber eine Notwendigkeit ist, wenn die Neubaustrecke über das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz beschlossen werden würde, das hat sie bis jetzt noch mit keinem Wort erwähnt.

Ende November gab es dann noch ein nichtöffentliches Regionaltreffen für den Streckenabschnitt Lindhorst - Bückeburg. Dieses musste leider aufgrund der momentanen Situation ebenfalls online stattfinden. Teilnehmer waren die an der Bestandsstrecke ansässigen Vertreter von Landkreisen, Kommunen und Bürgerinitiativen. Ein Ausbau der Bestandsstrecke mit zwei Schnellfahrgleisen in diesem Bereich wurde als machbar und sinnvoll dargestellt vor allem auch, weil in diesem Abschnitt ein großer Teil des Ausbaus auf bahneigenem Gelände erfolgen könnte.  Vertreter der Initiative Pro Bahn und des VCD disqualifizieren diese Überlegungen als „kein(en) sanfte(n) Eingriff“. Aus Sicht der BIGTAB ist eine mit immensen Landschaftszerstörungen einhergehende Neubautrassenführung durch die Porta und das Schaumburger Land aber niemals die bessere Alternative!

Daher kommt für uns ebenso wie die gesamten am Planungsdialog des Bahnprojekts Hannover-Bielefeld beteiligten Bürgerinitiativen, Vereine und Verbände als einzig sinnvolle, ökologisch vertretbare und wirtschaftlich bezahlbare Variante der ausschließlich trassennahen Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Minden-Haste von zwei auf vier Gleise in Frage.


Die Bückeburger Niederung darf nicht sterben!

Die am 9. November veröffentlichten Grobkorridore beweisen es: Die Bahn ist bereit, das unendlich kostbare und unersetzliche Naturschutzgebiet Bückeburger Niederung für ganze 17 Minuten Fahrzeitersparung zu zerstören. Da kann die verantwortliche Umweltplanerin der Bahn Tania Meyer-Glubrecht noch so oft erklären, man werde sich das "ganz genau anschauen", das ist alles belanglos.
 
Daher: Schluss mit dem Geschwindigkeits-Irrsinn der Deutschen Bahn!
 
Wir brauchen den schnellen Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke Hannover-Minden, Gleis an Gleis!

05.12.2021: Neue Banner und rote Kreuze in Bückeburg und Porta Westfalica

Bigtab kämpft weiter für den trassennahen Ausbau der bestehenden Bahnstrecke Hannover-Minden und gegen den Irrsinn einer ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld!

Zwei große neue Banner mit dem Slogan "Bahn - na klar! Ausbau statt Neubau!" stehen seit Neuestem am Klusbrink in Röcke in Fahrtrichtung Minden, kurz vor der "Großen Klus", sowie auf dem Nammer Dorfplatz.

Weitere rote Kreuze haben wir aufgestellt in Porta Westfalica Lohfeld an der Eisberger Straße, in Kleinenbremen an der Lore, in Meißen an der Brücke über die B65 sowie zwischen Nammen und Wülpke an der Rintelner Straße.


Ein für allemal:

Wer allen Ernstes glaubt, er könne das Klima schützen, indem er in gigantischem Ausmaß Wälder, Natur, Landschaft, Tierwelt und Grundwasserhaushalt für eine ICE-Schnellfahrstrecke zerstört, der glaubt auch an Wünschelruten, Chemtrails und den Weihnachtsmann. Und dass die Erde eine Scheibe ist.
Darum: Stoppt endlich den Geschwindigkeitsirrsinn der Deutschen Bahn!

Wir brauchen für die Verkehrswende unverzüglich den bedarfsgerechten trassennahen Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Minden, Gleis an Gleis, und keine Natur- und Landschaftszerstörung im Ausmaß eines Meteoriteneinschlags.
 
(Aufnahme Zerstörungen im Lichtenfelser Forst für den Bau der ICE-Schnellfahrstrecke Nürnberg-Erfurt
Foto: Ewald Truckenbrodt / BUND Naturschutz in Bayern)

Das darf nie vergessen werden:

So sieht es aus, wenn die Bahn eine Schnellfahrstrecke für 300 km/h durch die Landschaft fräst (Foto: BUND Naturschutz in Bayern, Aufnahme vom Bau der Schnellfahrstrecke Nürnberg-Erfurt zwischen Püchitz und Altenbanz aus dem Jahr 2014)

Darum: Stoppt endlich den Geschwindigkeitsirrsinn der Deutschen Bahn!

Wir brauchen für die Verkehrswende unverzüglich den bedarfsgerechten trassennahen Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Minden, Gleis an Gleis, und keine Natur- und Landschaftszerstörung im Ausmaß eines Meteoriteneinschlags.


WICHTIG:

 

Auf Grund der aktuellen Corona-Situation findet unser kommender BIGTAB-Stammtisch am Montag, 29.11.2021, nicht wie sonst in der Gaststätte "Große Klus" in Röcke statt, sondern digital als ZOOM-Meeting.

Alle Details dazu auf unserer Seite Veranstaltungen


17.11.2021: Aufstellung eines roten Kreuzes am Rathaus in Porta Westfalica

Porta Westfalica sagt Nein zur Zerstörung von Natur und Landschaft durch eine ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld:
Heute haben wir mit Portas Bürgermeisterin Dr. Sonja Gerlach und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Stefan Mohme ein rotes Kreuz direkt vor dem Rathaus aufgestellt. Hier gibt es auch unseren Flyer.
Vor knapp einem Jahr hat der Rat der Stadt Porta Westfalica am 14.12.2020 einstimmig eine Resolution zum Ausbau und zur Modernisierung der vorhandenen Bahnstrecke Hannover-Minden und gegen den Irrsinn einer neuen ICE-Schnellfahrstrecke durch das Stadtgebiet verabschiedet. Die Bürgermeisterin Frau Dr. Gerlach betonte gegenüber der Presse, dass die Stadt Porta Westfalica weiterhin klar zu diesem Resolutionsbeschluss stehe.

Grobkorridore zum Download:

Die von der Bahn veröffentlichten Grobkorridore findet Ihr zum Download auf dieser Seite:

Downloads


12.11.2021 Stellungnahme zu Grobkorridoren

Stellungnahme zum Planungsdialog am 9.11.2021 aus BIGTAB-Sicht

„Das Plenum des „Planungsdialogs Hannover-Bielefeld“ begleitet die Planung. Diese erfolgt entlang der verkehrlichen Vorgaben und den raumordnerischen, betrieblichen, gesundheitlichen, umweltfachlichen, volkswirtschaftlichen und städtebaulichen Zielstellungen und berücksichtigt die Interessen der Region.“
(Auszug aus den von IFOK erstellten Folien zum Selbstverständnis des Plenums)

Ja, und dann schaut man sich die vorgelegten Folien mit Raumwiderständen an. Der gesamte Suchraum ist nur mit Bereichen hoher und höchster Raumwiderstände eingefärbt. Also legt man diese Karte an die Seite und sucht andere Vorgehensweisen, um Grobkorridore zu identifizieren. So entsteht dann ein westlich gelegener Korridor, der von Schaumburger Seite Evesen und Petzen enthält und sich dann östlich von Neesen durch Lerbeck in das Nadelöhr der Porta erstreckt. Gedenkstätte im Jakobsberg? Scheint es nicht zu geben. Hybridlösung ist eine neue Wortfindung, wenn es darum geht, z.B. den Bahnhof von Minden abzukoppeln.
Bückeburger Niederung? Naturschutzgebiet? Spielt keine Rolle, ist im Grobkorridor enthalten.

Der Süden von Porta Westfalica ist betroffen, wenn es um den Grobkorridor entlang der A2 geht. Der Raum von Nammen bis Wülpke auf der Nordseite und von Ahmserort nach Lohfeld wird von dem Korridor getroffen, der westlich von Bückeburg über den Truppenübungsplatz verläuft. Kann man denn einfach so darüber hinweg planen?

Für Bückeburg und das Schaumburger Land bedeutet dies: Die bereits bekannten Trassen über die Niederung zum Jakobsberg und die sogenannte Idaturm-Trasse sind nach wie vor enthalten. Daneben wurde ein weiterer Grobkorridor aufgezeigt, der zwischen der Kernstadt und Evesen verläuft. Ferner auch ein Grobkorridor durchs Auetal.

Die Interessen der Region werden offensichtlich nicht berücksichtigt. In 31 Minuten zerschneidet die Bahn Natur und Lebensraum. Alle Resolutionen des Rates der Stadt Porta und des Rates der Stadt Bückeburg sowie der Kreistage Minden-Lübbecke und Schaumburg bleiben bislang ungehört. Ja, man wolle sich um den möglichen Ausbau der Bestandsstrecke in besonderer Weise kümmern. Aber die Frage, wie ernst das gemeint ist, wenn man die mittlerweile immer wieder exakt 31 minütige Fahrzeitvorgabe zwischen Hannover und Bielefeld erfüllen will, bleibt unbeantwortet. Vielleicht kann man als Auftragnehmer für eine solche Planung auch nicht anders verfahren.

Das heißt aber im Umkehrschluss für uns als BIGTAB: wir werden unsere Ziel „Ausbau statt Neubau“ nach wie vor politisch einfordern. Dazu gehört, dass im neubesetzten Verkehrsministerium die Weichen anders gestellt werden. Das ist unsere Erwartung an die neue Regierung.

Reinhard Fromme, 1. Vors. BIGTAB


Raumwiderstände aus Sicht der Bahn!!!

Nur zur Erinnerung: Die Bahn selbst gibt ganz offen und unumwunden zu, dass große Teile des gesamten Suchraums Hannover-Bielefeld auf Grund ihrer Schutzwürdigkeit in die beiden höchsten Raumwiderstandsklassen fallen, wie aus dieser am 09.11.2021 veröffentlichten Raumwiderstandskarte zu entnehmen ist.

Und trotzdem schreckt die Bahn nicht davor zurück, durch weite Teile dieser Schutzgebiete Grobkorridore zu legen, sie somit der Vernichtung durch den Bau einer ICE-Schnellfahrstrecke auszuliefern.

 

Klarer und unmissverständlicher kann die Bahn gar nicht zugeben, dass die Interessen der Region und die Belange von Natur und Umweltschutz restlos gleichgültig sind.


Rote-Kreuze-Challenge geht weiter!

Nach der Veröffentlichung der Grobkorridore durch die Bahn ist unsere Rote-Kreuze-Challenge wichtiger denn je. Dieses steht auf dem Grundstück unseres aktiven Mitglieds Peter Dreier in Minden zusammen mit der Möglichkeit, sich unseren Flyer dort abzuholen. In Kürze wird von uns ein weiteres rotes Kreuz am Rathaus in Porta aufgestellt.

Macht auch mit! Stellt so viele rote Kreuze wie möglich auf und zeigt der Bahn damit:

Die Region sagt klipp und klar NEIN zum Wahnsinn einer ICE-Neubaustrecke und zur gigantischen Natur- und Landschaftszerstörung für 17 Minuten Fahrzeiteinsparung zwischen Bielefeld und Hannover.


12.11.2021 Grobkorridore zum Download

Hier findet Ihr die von der Bahn veröffentlichten Grobkorridore zum Download:

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09.11.2021 Grobkorridore veröffentlicht!

Am 09.11.2021 hat die Bahn im Rahmen des 3. Plenums zum Bahnprojekt Hannover-Bielefeld erstmals Grobkorridore für eine mögliche ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld veröffentlicht. Die in der Raumwiderstandskarte gelb eingezeichneten Bereiche markieren die Gebiete, in denen aus Sicht der Bahn der Bau einer solchen ICE-Schnellfahrstrecke denkbar ist und in denen nun vertieft nach möglichen Trassenverläufen gesucht werden soll.

Für uns beweisen diese Grobkorridore: Die Bahn hat sich brutalstmöglich über jegliche Interessen und Belange der Region hinweggesetzt und sogar komplette Naturschutzgebiete (unter anderem die Bückeburger Niederung) sowie Heilquellen- und Trinkwasserschutzgebiete in diese Grobkorridore gelegt.


Rückblick:

"Man muss der Deutschen Bahn AG regelmäßig sagen, dass sie von ihrem Geschwindigkeitswahn Abstand nehmen muss."
 
Mit diesen Worten zitierte die Schaumburger Zeitung / Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung am 21. August 2002 (!) die damalige Bundestags-Vizepräsidentin Anke Fuchs anlässlich ihres Besuchs in Bückeburg.
 
Damals plante die Deutsche Bahn AG unter ihrem Chef Hartmut Mehdorn eine ICE-Neubaustrecke für 230 km/h durch die Bückeburger Niederung und den Jakobsberg.
 
Und heute? Da will die Deutsche Bahn mit 300 km/h von Hannover nach Bielefeld rasen, und das möglicherweise wieder durch die Bückeburger Niederung und den Jakobsberg.
 
Das zeigt: Die Deutsche Bahn hat in knapp 20 Jahren NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS gelernt.

Unser neuer Flyer ist da!

Kennt Ihr schon unseren neuen Flyer? Hier könnt Ihr ihn herunterladen, einmal als normal lesbares PDF und einmal als PDF zum Selbstausdrucken (da steht die untere Seite auf dem Kopf).

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Bigtab-Flyer im Format PDF zum Selbstausdrucken
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Edeka Röthemeier sagt NEIN zur ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld

Auch der Edeka-Markt Edeka Röthemeier in Porta Westfalica Eisbergen sagt klipp und klar NEIN zum Irrsinn einer ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld. Vielen Dank für das Aufstellen eines roten Kreuzes im Eingangsbereich des Marktes.

 

Wir sagen ganz lieben Dank für das Aufstellen des roten Kreuzes. Direkt an dem roten Kreuz findet Ihr auch eine Box mit unserem neuen Flyer.

Beim bevorstehenden öffentlichen Plenum am 09.11.2021 will die DB Netz AG angebliche "Grob-Korridore" für eine mögliche ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld veröffentlichen.

Am 9. November möchte möchte die Bahn im Rahmen des nächsten Plenums beim Planungsdialog zum Bahnprojekt Hannover-Bielefeld irgendwelche Grobkorridore vorstellen, durch die man dann angeblich eine ICE-Neubaustrecke von Hannover nach Bielefeld pflügen kann.

Liebe Bahn-Planer, ein einziger Blick auf die Landkarte (oder auf Google-Maps) zeigt jedem sofort, dass eine ICE-Neubaustrecke überall zwischen Hannover und Bielefeld, egal wo, katastrophalste Verwüstungen in Natur, Landschaft, Tierwelt, Landwirtschaft und Grundwasserhaushalt anrichten, die Heimat und den Lebensmittelpunkt Tausender Menschen zerstören und in aberwitzigem Ausmaß den Wert von Häusern, Grundstücken und landwirtschaftlichen Flächen vernichten würde.

Es gibt daher keine Grobkorridore für eine ICE-Neubaustrecke Hannover-Bielefeld.

Nicht durch den Jakobsberg.

Nicht unter dem Jakobsberg.

Nicht neben dem Jakobsberg.

Nicht um den Jakobsberg herum.

Nicht in Porta Westfalica.

Nicht in Bückeburg.

Nicht in Vlotho.

Nicht im Auetal.

Nicht in Bad Nenndorf.

Nirgends.

Also liebe Bahn-Planer, nehmt Euch Eure vermeintlichen Grobkorridore und steckt sie Euch dahin, wo es dunkel ist.


04.10.2021 Dritter Vertiefungs-Workshop beim Planungsdialog Hannover-Bielefeld

Am 04.10.2021 wurden im Rahmen des dritten Vertiefungs-Workshop im Planungs-Dialog zum Bahnprojekt Hannover-Bielefeld die raumordnerischen Kriterien besprochen, nach denen Raumwiderstände identifiziert und bewertet und daraus folgende Grobkorridore für mögliche ICE-Neubaustrecken abgeleitet werden sollen. 

Wir halten solche Debatten für eine reine Phantomdiskussion. Schon bei der Info-Veranstaltung der  DB Netz AG am 30. Juni 2021 hatte Bahn-Umweltexpertin Tania Meyer-Glubrecht einräumen müssen, dass der gesamte Raum zwischen Hannover und Bielefeld "belegt" ist, dass somit der Bau einer ICE-Schnellfahrstrecke prinzipiell gar nicht möglich ist.

Allein schon aus diesem Grund kann und darf es nur den trassennahen Ausbau der bestehenden Bahnstrecke Hannover-Minden geben.